Qualität von Gesundheitswebsites

Auch Websites können digitale Gesundheitsanwendungen sein, z. B. wenn man auf ihnen ein Coaching, Training oder eine Behandlung durchführen oder gesundheitsbezogene Daten dokumentieren kann.

Solche Websites können ein Medizinprodukt sein und auch einige weitere Zertifizierungen erhalten, die im Artikel „Qualität von Apps“ beschrieben sind.

Zusätzlich gibt es einige Zertifizierungen, die speziell für Websites entwickelt wurden, welche Gesundheitsinformationen enthalten:

HON (Health on the Net Foundation)

Prüfsiegel des HONcodes

Diese unabhängige Schweizer Stiftung prüft weltweit Gesundheitswebsites. Wenn Websites alle 8 Prinzipien des sogenannten „HONcodes“ befolgen, dürfen sie das HONcode-Siegel tragen. Die Prinzipien fordern Transparenz hinsichtlich der Autoren und deren Qualifikation, Literaturquellen, Aktualität der Websiteinhalte, Absicht der Website, Datenschutz, Kontaktdaten, Finanzierungsquellen und Werbepolitik. [1]

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Afgis e. V. (Aktionsforum Gesundheitsinformationssystem)

afgis-Prüfsiegel

Der unabhängige Verein prüft deutschsprachige Gesundheitswebsites. Wie beim HONcode steht dabei die Transparenz im Vordergrund. Die 10 afgis-Transparenzkriterien beinhalten zusätzlich zu den Prinzipien des HONcodes Informationen hinsichtlich der internen Qualitätssicherung sowie zu Kooperation und Vernetzung. [2]

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Stiftung Gesundheit

Prüfsiegel der Stiftung Gesundheit

Die Stiftung Gesundheit prüft deutschsprachige Websites (und auch andere Medien) hinsichtlich verschiedener Kriterien. Dazu gehören die publizistische Qualität, technische Fragen einschließlich Suchmaschinen-Optimierung, Barrierefreiheit und die rechtliche Güte. [3]

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Diese Zertifizierungen berücksichtigen wir in der Ranking-Logik von digimeda.de.